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Roman Signer

Installation

7.10. – 2.12.2001
Das richtunggebende, vielleicht manchmal sogar einschränkende Assoziations-spektrum einer ehemaligen Synagoge, einer jüdischen Gedenkstätte als Ausstellungsraum besetzt sprachlich einen gewissen Teil von Signers Arbeit (wie die Arbeit jedes anderen Künstlers auch). Es gelingt Roman Signer jedoch in Interaktion mit der geschichtlichen Determination der Gedenkstätte eine weitgehend klischeefreie künstlerische Interpretation zu erzeugen, die sich von der Deutungsbesetzung durch den Raum nicht vereinnahmen lässt. Warnender Zeigefinger, Betroffenheitslyrik oder verfehlte Identifikation mit den Opfern sind nicht anwesend. Dafür eine Formensprache, die mit der rhizomatischen Vielschichtigkeit und gleichzeitigen Geschlossenheit eines Symbols das Gegebene aufnimmt und in der Sprache der Kunst zurückgibt.

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Diashow (7 Bilder)

Roman Signer, Installation 2001, Foto Aufdi Aufdermauer

Roman Signer, Installation für die Synagoge