1991 wurde das Kunstprojekt Synagoge Stommeln initiiert; 2011 soll – nach einer 20jährigen Ausstellungsgeschichte – eine Positionsbestimmung vorgenommen werden.
Im Rahmen eines eintägigen Symposiums im Martinushaus in Stommeln wurde das Verhältnis von Kunst, Ort und Geschichte reflektiert und die Synagoge Stommeln in Beziehung gesetzt zu Kunsträumen mit vergleichbaren historischen Prägungen. Parallel dazu sind Fotos aller für die Synagoge entstandenen Arbeiten in der Abtei Brauweiler zu sehen. Die Ausstellung von Daniel Buren in der Synagoge Stommeln wird bis zum 15.1.2012 verlängert.
Symposium Kunst - Ort - Geschichte
Samstag, 12. November 2011, 11-17 Uhr
- Friederike Wappler Traumatic Real? Über reale Präsenz und die Reflexion traumatischer Erfahrung in ortsspezifischer Kunst
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Regina Wyrwoll
Ortsspezifisch! 20 Jahre Synagoge Stommeln - Gerald Schröder Auf historischem Grund – Rosemarie Trockels Arbeit für die Synagoge Stommeln im Vergleich mit Arbeiten von Hans Haacke und Gustav Metzger
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Ulrich Wilmes
75 Jahre Haus der Kunst in München - Klaus Bußmann Lieux de Mémoires – der Beitrag künstlerischer Intervention im historischen Kontext
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Daniel Buren und Dr. Doris Krystof
Bezugspunkte / Repères. Ein Gespräch über das Kunstwerk und den Ort, an dem es sich zeigt.
Moderation: Dr. Friederike Wappler
Orte wie die Synagoge Stommeln, das Haus der Kunst in München oder der von den Nationalsozialisten umgestaltete Deutsche Pavillon der Biennale Venedig sind nicht einfache „White Cubes“; sie schaffen besondere Ausstellungsbedingungen. Das Symposium „Kunst – Ort – Geschichte“ fragt, wie sich das Wechselspiel zwischen Kunst und Ort unter solchen Bedingungen gestaltet. Wie gehen KünstlerInnen und AusstellungsmacherInnen mit Räumen um, die historisch in besonderer Weise aufgeladen sind? Gibt es bestimmte geschichtlich geprägte Rahmenbedingungen, die sowohl die Kunstproduktion als auch die Art des Ausstellens beeinflussen oder motivieren?

